Die EMF-Datenbank

Die Bundesnetzargentur bietet einen Dienst wo man kartenbasiert die Sendestandorte und die Ergebnisse von EMF- Messungen einsehen kann. Die Genauigkeit ist dabei nicht wirklich gut.

Handy ja, Strahlung nein danke

Könnte zukünftig das Motto beim Thema Mobilfunk in Frankreich sein. Dort wurden die bestehenden Forschungsergebnisse 2 Jahre lang analysiert und ein sechsjähriges Forschungsprojekt hat wieder einmal festgestellt, dass die Grenzwerte eingehalten werden.
Hinweise auf direkte Gesundheitsfolgen gab es dabei nicht, doch betonet wurde, dass für Langzeitrisiken von elektromagnetischer Felder auf Menschen der Wissenstand weiterhin unbefriedigend ist und es keine Entwarnung geben kann.

Aufgrund dieser geteilten Ergebnisse wurde ein technisches Projekt zur Minimierung der Strahlenbelastung beschossen. 290 Städte und Gemeinden bewarben sich um die Teilnahme und 16 davon wurden ausgewählt.
In diesen Gemeinden soll die Belastungsgrenze von derzeit zulässigen 61 V/m auf 0,6 V/m abgesenkt werden. So sollen weiterhin Handytelefonate möglich sein, doch die Gesundheitsvorsorge ernstgenommen werden.
Dies geschieht in erster Linie durch deutlich verringerte Sendeleistung der Stationen.

Dieses Projekt zeigt den Weg auf, den auch wir seit langem fordern. Es kann nicht sein, dass man sich auf rein technisch fixierte Grenzwerte ausruht, obwohl es zwischenzeitlich um völlig andere Bedingungen beim Mobilfunk geht. Bei Verabschiedung der Grenzwerte dachte niemand, dass Sendestationen oft wenige Meter neben den Wohnräumen gebaut werden und das digitale Mobilfunknetz wurde mit Senderadien von über 60 km konzipiert.

In Westhausen könnte nun der Netzbetreiber das Vertrauen wieder herstellen, indem dieser sich den französischen Ansatz zum Vorbild nimmt und eine Mobilfunkstation errichtet, die ebensolche geringen Belastungsgrenzen einhält. Die baubiologischen Richtwerte ermöglichen Handynutzung und zufriedene Anwohner.

Wir Bürger sind bereit, mit dem Betreiber zusammen eine gemeinsame Lösung auszuarbeiten.

Der Sender fällt

Westhausen 2001 - ein Mobilfunksender wird mitten im Dorf an einen Schornstein montiert ohne dass die Anwohner informiert wurden. Schnell kam starker Protest auf und eine Bürgerinitiative wurde gegründet. Der direkt benachbarte Kindergarten zeigte seinen Protest, wie auch Anwohner. Diese Aktivitäten, sowie baurechtliche Fehler des Betreibers verzögerten die nicht zu verhindernde Inbetriebnahme um rund ein Jahr.
Dann, gehäufte Krebserkrankungen um den Sendestandort fallen den Einwohnern auf. Doch bei vielen Einwohnern macht sich Resignation breit, denn man ist recht chancenlos gegen den langfristig abgeschlossenen Pachtvertrag.

Der Landesverband “Bürger-gegen-esmog” wird gegründet und viel Arbeit wird von Westhausen aus geleistet. Termine bei Landtagsfraktionen, Radiointerviews, Treffen mit Minister und unzählige Besprechungen bei Bürgermeistern und Betroffenen verbreiten die kritische Haltung gegenüber dem ungehinderten Ausbau der Mobilfunknetze über weite Teile Thüringens. Auch in Westhausen wird eine weitere Sendeanlage verhindert. Steinbach Hallenberg und die grosse Anzahl der Krebserkrankungen um den Sender sind thüringenweit bekannt geworden, sogar das Fernsehen berichtete ausführlich.

Nun ist es abzusehen, im kommendne Jahr wird der Sender in Westhausen verschwinden. Er wird demontiert und viele Anwohner atmen auf.

Doch das Bild der Freude wird stark getrübt, denn wie scheinbar durch den Gemeinderat beschlossen soll außerhalb ein 30m Mast für neue Funkanlagen gebaut werden. Ob die Belastung mit Mobilfunkwellen dann im Dorf wirklich geringer wird ist fraglich.
Die reine Entfernung von rund 1 km stellt dies nicht sicher. Auch ist anzunehmen, dass auf diesem Mast weitere Sendeanlagen montiert werden und sich so die Emissionen erhöhen.

Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen für den Pachtvertrag den selben Fehler wie der bisherige Standortvermieter macht und einen langfristigen Vertrag abschließt.
Ein verantwortliches Handeln würde bedeuten, dass man sich ein grosses Mitspracherecht bei allen zukünftigen Funkanlagen auf dem Mast vorbehält und im Vertrag festhält, dass die maximale Belastung in den Lebensbereichen der Bürger nach aktuellen Kenntnisstand so gering wie möglich gehalten wird, so dass nicht nur die Handynutzung möglich ist, sondern eben auch maximale Vorsorge gewährleistet ist.

Wir in Westhausen hätten es nun in der Hand, exemplarisch eine Lösung aufzuzeigen, wo der Mobilifunkbetreiber sein Interesse der Netzabdeckung erreichen kann, aber auch die Bürger ihren belastungsarmen Lebensraum wieder bekommen.

Nehmen wir die Chance war?

Skandal in Wien. Fälschungsvorwürfe erfunden.

Eine ausführliche Stellungnahme um die Vorwürfe gegen die Ersteller der REFLEX- Studie ist auf den Seiten der diagnose-funk.ch zu lesen.
Die Frage muss nun sein wo die Motivation ders Herrn Prof. Alexander Lerchl, immerhin der Leiter des Ausschusses für nicht-ionisierende Strahlung in der Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) lag, die kritischen Forschungsergebnisse wiederholt als Fälschung zu bezeichnen.

Wie sind die Verstrickungen zu den Mobilfunkbetreibern, die man nun unschwer vermuten kann genau?
Welche Ergebnisse wurden noch geschönt, so dass eine unkritische Haltung sich leichter etablieren kann?

Antenne als Risikoherd

schreib eine Schweizer Zeitung.

Ein Landwirt will nach Studie des Tiermediziners Michael Hässig von der Uni Zürich nun den Betreiber Orange auf Schadenersatz verklagen. In der Studie bestätigt er den vom Winterthurer Bauern Hans Sturzenegger vermuteten Zusammenhang zwischen den Erkrankungen im Stall und der Monilfunkbelastung.

Auf seinen Stalldach war sieben Jahre lang eine Mobilfunkantenne und es gab während dieser Zeit immer wieder deformierte oder tote Kälber im Stall. Die Tiere erkrankten an einer grauen Star.
mehr unter:

www.beobachter.ch

 

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