Der Sender fällt
~ 3. Dezember 2009 ~
Westhausen 2001 - ein Mobilfunksender wird mitten im Dorf an einen Schornstein montiert ohne dass die Anwohner informiert wurden. Schnell kam starker Protest auf und eine Bürgerinitiative wurde gegründet. Der direkt benachbarte Kindergarten zeigte seinen Protest, wie auch Anwohner. Diese Aktivitäten, sowie baurechtliche Fehler des Betreibers verzögerten die nicht zu verhindernde Inbetriebnahme um rund ein Jahr.
Dann, gehäufte Krebserkrankungen um den Sendestandort fallen den Einwohnern auf. Doch bei vielen Einwohnern macht sich Resignation breit, denn man ist recht chancenlos gegen den langfristig abgeschlossenen Pachtvertrag.
Der Landesverband “Bürger-gegen-esmog” wird gegründet und viel Arbeit wird von Westhausen aus geleistet. Termine bei Landtagsfraktionen, Radiointerviews, Treffen mit Minister und unzählige Besprechungen bei Bürgermeistern und Betroffenen verbreiten die kritische Haltung gegenüber dem ungehinderten Ausbau der Mobilfunknetze über weite Teile Thüringens. Auch in Westhausen wird eine weitere Sendeanlage verhindert. Steinbach Hallenberg und die grosse Anzahl der Krebserkrankungen um den Sender sind thüringenweit bekannt geworden, sogar das Fernsehen berichtete ausführlich.
Nun ist es abzusehen, im kommendne Jahr wird der Sender in Westhausen verschwinden. Er wird demontiert und viele Anwohner atmen auf.
Doch das Bild der Freude wird stark getrübt, denn wie scheinbar durch den Gemeinderat beschlossen soll außerhalb ein 30m Mast für neue Funkanlagen gebaut werden. Ob die Belastung mit Mobilfunkwellen dann im Dorf wirklich geringer wird ist fraglich.
Die reine Entfernung von rund 1 km stellt dies nicht sicher. Auch ist anzunehmen, dass auf diesem Mast weitere Sendeanlagen montiert werden und sich so die Emissionen erhöhen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Verantwortlichen für den Pachtvertrag den selben Fehler wie der bisherige Standortvermieter macht und einen langfristigen Vertrag abschließt.
Ein verantwortliches Handeln würde bedeuten, dass man sich ein grosses Mitspracherecht bei allen zukünftigen Funkanlagen auf dem Mast vorbehält und im Vertrag festhält, dass die maximale Belastung in den Lebensbereichen der Bürger nach aktuellen Kenntnisstand so gering wie möglich gehalten wird, so dass nicht nur die Handynutzung möglich ist, sondern eben auch maximale Vorsorge gewährleistet ist.
Wir in Westhausen hätten es nun in der Hand, exemplarisch eine Lösung aufzuzeigen, wo der Mobilifunkbetreiber sein Interesse der Netzabdeckung erreichen kann, aber auch die Bürger ihren belastungsarmen Lebensraum wieder bekommen.
Nehmen wir die Chance war?
Skandal in Wien. Fälschungsvorwürfe erfunden.
~ 3. Dezember 2009 ~
Eine ausführliche Stellungnahme um die Vorwürfe gegen die Ersteller der REFLEX- Studie ist auf den Seiten der diagnose-funk.ch zu lesen.
Die Frage muss nun sein wo die Motivation ders Herrn Prof. Alexander Lerchl, immerhin der Leiter des Ausschusses für nicht-ionisierende Strahlung in der Strahlenschutzkommission (SSK) des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) lag, die kritischen Forschungsergebnisse wiederholt als Fälschung zu bezeichnen.
Wie sind die Verstrickungen zu den Mobilfunkbetreibern, die man nun unschwer vermuten kann genau?
Welche Ergebnisse wurden noch geschönt, so dass eine unkritische Haltung sich leichter etablieren kann?
Antenne als Risikoherd
~ 12. November 2009 ~
schreib eine Schweizer Zeitung.
Ein Landwirt will nach Studie des Tiermediziners Michael Hässig von der Uni Zürich nun den Betreiber Orange auf Schadenersatz verklagen. In der Studie bestätigt er den vom Winterthurer Bauern Hans Sturzenegger vermuteten Zusammenhang zwischen den Erkrankungen im Stall und der Monilfunkbelastung.
Auf seinen Stalldach war sieben Jahre lang eine Mobilfunkantenne und es gab während dieser Zeit immer wieder deformierte oder tote Kälber im Stall. Die Tiere erkrankten an einer grauen Star.
mehr unter:
Spekulationen um Interphone Studie
~ 26. Oktober 2009 ~
Warum lässt der Abschlußreport so lange auf sich warten?
Seit dem Jahr 2000 wurden in in 13 Ländern knapp 13.000 Personen für die Studie untersucht und befragt. Der Endbericht müsste längst vorliegen. Nun schreiben verschiedene Medien, dass Ergebnisse durchsickerten die zeigen, dass eine 100% Erhöhung der Krebsrate nach 10 Jahren Handynutzung festgestellt wurde.
Ist dies der Grund für die Verzögerungen?
Wäre ja nicht wirklich neu, wenn kritische Ergebnisse unterdrückt würden. Wir haben dies ja selbst am Fall Steinbach- Hallenberg erlebt. Dort gab es 650% mehr Krebsfälle bei Anwohnern als zu erwarten gewesen wären. Jüngste Berichte von Anwohnern zeigen, dass die hohe Erkrankungsrate sich vorsetzt.
Dabei wären Alternativen leicht umsetzbar und der erneute Netzumbau der nun nach dem Auslaufen vieler Verträge und neuen Technologien kommen wird, wäre die Gelegenheit dies kostengünstig umzusetzen?
Soll wieder einmal erst gebaut werden und dann gedacht?
Hier ein ausführlicher Bericht zu den aktuellen Spekulationen:
Interphone-Studie: Mehr Tumore durch Handys?
Frankreich verbietet Handys an Volksschulen
~ 11. Juli 2009 ~
Die Maßnahmen wurden nach einer sechswöchigen Untersuchung von Handy- und WLAN-Strahlung eingeleitet, die von der Regierung durchgeführt wurde. Desweiteren werden Hersteller und Betreiber dazu angehalten, Mobiltelefone anzubieten, die nur Textnachrichten verarbeiten oder nur mit einem Headset funktionieren, um die Exposition durch elektromagnetische Strahlung zu reduzieren.
Schon Anfang des Jahres hatte der französische Umweltminister Jean-Louis Borloo ein Gesetz präsentiert, das Handywerbung verbieten wird, welche sich an Kinder unter 12 Jahren richtet, den Verkauf von Handys für Kinder unter 6 Jahren untersagt und tiefere Grenzwerte ankündigt.
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