Italien: Urteil zu Handy und Gehirntumor
~ 22. Juli 2010 ~
„Urteil zu Handy und Gehirntumor rechtskräftig“.
Das Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) hat durch ein nun rechtskräftiges Urteil einen ursächlichen Zusammenhang bestätigt:
Der Gehirntumor eines Angestellten der INAIL (Istituto Nazionale per l’Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro, Öffentlicher Träger der Pflichtversicherung) ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit Handy und Schnurlostelefon zurückzuführen. Das Urteil ist auch deshalb bahnbrechend, weil die Richter industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig ausschlossen und sich nur auf industrieunabhängige Studien stützten.
Heidi Streminger, Präsidentin der MCS (Multiple Chemikaliensensibilität)-Selbsthilfeorganisation Schweiz (www.mcs-sos.ch ) bittet um Unterstützung für Prof. Olle Johansson, denn er hat ihr in einer Mail geschrieben, dass man ihn gebeten hat, sein Büro am Karolinska Institut zu räumen, da man dieses anderweitig benutzen möchte. Dass man ihm nun seinen langjährigen Arbeitsplatz wegnehmen will, ist für den Forscher unverständlich, da es, wie er ihr schreibt, genügend freie Räumlichkeiten am Institut gibt, siehe Anhang.
Prof. Olle Johansson hielt beim International Workshop on EMF Hypersensitivity in Prag im Oktober 2004 den Vortrag:
Electrohypersensitivity: Observations in the Human Skin of a Physical Impairment, siehe:
http://www.who.int/p … eedings_June2006.pdf ab S. 93.