Unsichtbar, aber gefährlich? Die Sendung vom Deutschlandfunk 15.4.2010

Die gerade zu Ende gehende Radiosendung zeigte es mal wieder sehr deutlich, wie toll unsere “Experten” die wir Bürger für viel Geld uns leisten sind. Frau Dr. Anne Dehost vom Bundesamt für Strahlenschutz glänze nicht nur mit schlechten Redebeiträgen, sondern auch durch die Verharmlosung und der erkennbaren schwachen Kompetenz.
Ich hoffe, dass auch diese Sendung zum Nachhören online geht und freue mich, dass zumindest der anwesende Baubiologe und auch Hörerbeiträge die Problematik wesentlich sachlicher darlegen konnte.

Erst wird alles in einen Topf geschmissen, so getan als wäre normale Wärmestrahlung, natürliches Licht und die gesamte Emission der elektronischen Umwelt ähnlich und harmlos, wird im Detail später dann wenn es gerade passt, darauf hingewiesen, dass das eine nicht das andere ist, und Stromleitungen bei denen zB erhöhtes Leukämierisiko bekannt ist nichts mit den anderen Dingen zu tun hat.

Resümee der staatlichen Expertin ist kurz und prägnant zusammengefasst, wir wissen nichts von Schäden, wir haben keine Untersuchungen und alles was wir tuen ist ergebnisbefreit.

Dabei wäre es so einfach, denn seit vielen Jahren sind die in den verschiedenen Bereichen bekannt. Es gibt EU Warnungen, Nachweise und Hinweise. Was ist nicht gibt, ist der wissenschaftliche Beweis.

Würden die Experten dies ordentlich sortiert darlegen und nicht auf die Schiene der Verharmlosung setzen, würden sie klar differenzieren und auch einmal klar machen, dass es problematische Punkte gibt und ebenso unklare würde man die Hörer für sich gewinnen und insbesondere der Sache dienen, für die sie eigentlich beschäftigt werden.

Ja, vieles an dem Thema Esmog ist inzwischen in Bereichen die kurz als esoterisch bezeichnet werden können, doch wer kennt heute niemanden, der sich mit dem Thema beschäftigt, der nen Gehirntumor hat(te), wer kennt keine Anwohner, die von Problemen berichten oder von auffälligen Krebsfällen berichten?

Link zur Sendung

 

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