Kronen Zeitung berichtet von Bestätigung einer Handystudie

Gernot Pauser sowie seine Kollegen Univ. Prof. Gerhard W. Hacker und Dr. Christoph Augner haben vor zwei Jahren mit einer Handymasten-Studie für Wirbel gesorgt:
Be einem Feldversuch haben sie festgestellt dass die Mobilfunkstahlung bei den Kindern eines Salzburger Kindergarten den Stress der Anwesenden erhöht, das Immunsystem schwächen und Depressionen befördert.

Nun wurde die Studie in namhaften Wissenschaftsmagazinen veröffentlicht, was das Ansehen und die Glaubwürdigkeit massiv steigert.

Mehr und Details in der Originalmeldung:

Kronen Zeitung

vodafone in Westhausen: Wars das?

Gestern Abend war die Informationsveranstaltung im “Alten Brauhaus” und anwesend waren neben zahlreichen Bürgern, ein Teil der Gemeinderäte und dem Bürgermeister natürlich Herr Zeitz von vodafone. Alleine mit Beamer und Notebook, sowie einer Infobroschüre auf matten Papier gedruckt. Kein Techniker, keine Dame dabei.

“Sicherheit durch Transparenz” steht drauf. Gut klingender Slogan, nur was steht wirklich dahinter?

Der Standardvortrag des Herrn Zeitz begann mit einer kurzen Einführung zum lokalen Standort und in den ersten Minuten gleich mehrfach den Hinweis, dass vodafone noch nicht beschlossen hat, dass es einen neuen Sender geben wird.
So baut man eine Stimmung auf, dass den Zuhören, den Westhäusern etwas entgehen könnten, so dreht man den Spieß um, taktisch gut vorbereitet.

Dann eine kurze Einführung in die Physik, die man zusammenfassen kann, indem ich hier schreiben, von 1 Hz bis zu 300 GHz ists alles eins, elektromagnetisch halt und kein Problem, denn die Sonne strahlt mit 1400 W/m2 auf uns alle, wir halten das aus und alles ist kein Problem.

Unglaublich, wie sachlich man das untermalt mit Folien bringen kann. Interesanterweise begannen die Mikrowellen auf den Folien erst bei über 3 GHz. Warum? Ist der Begriff Mikrowelle schon verbrannt? Soll er gemieden werden, wenn wir über 2,4 GHz oder 1 GHz reden?

Dann folgen fast 45 Minuten mit Hinweisen auf Organisationen wie die WHO, ICNIRP und weiteren, die angeblich über jeden Zweifel erhaben sind. Es werden Studien beleuchtet, die zeigen, dass es keinerlei Einfluss auf Menschen gibt, eine verwirrente Reihe, die ihr Ende in einigen “Gegenstudien” findet, die er aushebelt. Interessanterweise Studien, welche die Verfasser zB selbst nie als Studie bezeichnet hatten und die angeführte Hauptkritik ist, dass die Verfasser einen beliebigen Radius gewählt haben und die persönlichen, vertraulichen Daten der Erkranken nicht mit veröffentlichen.
Datenschutz scheint für vodafone ein Begriff zu sein, den sie erst noch lernen müssen. Auch diese Sätze werden den nächsten Vortrag von Herrn Zeitz und anderen wieder etwas geschliffeneren machen. Sei´s drum. Wirklich makaber wurde es, als er das Verspeisen von “Geräuchertem” als Krebsursache hoch hält, aber alle technischen Einflüsse der Technologie auf Placebo bzw. Nocebo -Effekte reduziert und damit ausschloß.

Unterdrückt wurden natürlich all die Einflussnahmen der Industrie auf die Organisationen, die Hinweise, dass sie durch sie selbst gegründet wurden, ebenso wie all die Korruptionszahlungen der Hersteller, die teils in Milliardenhöhe flossen, wie auch die kritischen Studien oder die Hinweise, dass keine Studie bisher Langzeitfolgen beschreibt oder diese als nicht vorhanden ausschließt. Ebenso die Warnungen der EU bei Gebrauch durch Kinder und Jugendlichen oder die kritischen Ergebnisse von Studien wie der REFLEX- Studie, die schon heftig angegriffen wurde.

Zugedröhnt mit Bildern und Fakten, bleibt vordergründig hängen, es gibt keinerlei Einwände und das in einer Gemeinde die erleben musste, wie schnell ungewöhnliche und auffällige Krebsfälle bei den direkten Anwohnern gehäuft auftraten. Einwohner, die die arrogante und unverschämte Vorgehensweise des Betreibers jahrelang erlebten, die erfuhren wie kompromisslos und ohne Rücksichtnahme auf Bürger, Kinder, Kindergarten und Vereinbarungen einzig ihr Geschäft und Weg betrieben wurde.

Doch die Kritik blieb nicht aus, von Gemeinderatsmitgliedern, von Bürgern und auch umfänglich von mir. Er hatte jedes mal eine geschmeidige Antwort parat, einen Winkelzug zum Aushebeln, mein Lob hab ich ihm öffentlich ausgesprochen. Vodafone, zahlt Herrn Zeitz eine Prämie, er macht seinen Job gut und viel besser als vor 8 Jahren.

Doch ob seine Masche ziehen wird ist zu bezweifeln, denn das schnelle Internet gibt hier es noch nicht und brauchen die wenigsten, wenn sie mobil unterwegs sind. LTE kennt keiner anwesender Bürger ausser Herrn Zeitz und mir. Einen grossen Standort mit Untervermietung will auch keiner, sie wollen einfach mobil erreichbar sein, dazu genügt ihnen das GSM, wie es bisher vorhanden ist. Das wurde mehr als deutlich, auch durch die emotionalen Ausführungen des Bürgermeisters mit seinen Hinweisen, wie wichtig dies schon in seinem eigenen Leben war.
D1 funktioniert im Dorf im Freien gut, vodafone sogar im tiefen Keller, wo es keiner braucht. Doch zu oft hat Herr Zeitz schnell mit nein geantwortet, um in seinen folgenden Ausführungen ein ja draus zu modellieren, das viel auf, –nicht nur mir. Kopfschüttelnd sahs so mancher Einwohner da, ob bei den Fragen zu den Pachtverträgen, zu der technischen Aufrüstung oder weiteren Betreibern am Mast.

Nun ist es am Gemeinderat zu beraten oder bei den Bürgern ein Bürgerbegehren anzustreben. Doch zu Letzerem gibt es Bedenken, hörte man nach der Veranstaltung, denn die Mehrheit sieht die Probleme im Dorf und sie lehnen die Antenne ab, hieß es und viele diese ehr älteren Mitbürger nutzen weder das Internet noch das Handy, –sie haben gar keines, und werden so wohl für das Bürgerbegehren stimmen. Damit wäre dann der Standort Kilianshügel Geschichte, bevor er dazu wurde. Die notwendige Anzahl an Unterstützer hätte man sehr schnell zusammen, bei der spontanen Unterschriftensammlung im Dorf kamen schon weit mehr als doppelte Menge an Unterschriften wie dafür notwendig wären zusammen.

Die Karten sind also verteilt und es beginnt ein neues Spiel. Die Veranstaltung war gut für das Dorf, ob sie gut für vodafone war, glaube ich nicht.
Das Spiel ist jedoch noch offen und ich erwarte eigentlich von vodafone, dass sie auf uns zugehen, uns entgegen kommen und nicht wieder einen einseitigen Knebelvertrag und ihre Lösung durchsetzen. Das habe ich Herrn Zeitz nach der Veranstaltung auch persönlich verdeutlicht.
Sind sie taktisch klug und wirtschaftlich denkend, werden sie mal durchrechnen, was ein kleine Ausführung der Sendestation kostet, die ein grösseres Gebiet als bisher wesentlich besser vom Standort “Kilianshügel” abdeckt, der somit die anderen Orte die bis heute keine Versorgung haben mit einschließt und was sie damit an positiven Ansehen gewinnen können. Eine kleine GSM Anlage, also ein kleiner Schaltkasten und einem Stummelmast wie vor Seßlach zu sehen. Antennenhauptrichtung mit Vernunft an die Topografie angepasst (und nicht wie immer noch einfach mit der Standardausrichtung) oder eine einfache Omni-Antenne sollte sich eigentlich rechnen lassen.

Die Bürger hier würden es begrüssen und wenn sich vodafone dann noch nen Bonus verdienen wollen, sollten sie ihr vodafone Kabel dsl im Dorf vorstellen, dann gewinnen sie mehr, –viel mehr, als sie bei der Realisierung eines grossen Standortes verlieren würden.

Italien: Urteil zu Handy und Gehirntumor

„Urteil zu Handy und Gehirntumor rechtskräftig“.

Das Oberlandesgericht in Brescia (Norditalien) hat durch ein nun rechtskräftiges Urteil einen ursächlichen Zusammenhang bestätigt:
Der Gehirntumor eines Angestellten der INAIL (Istituto Nazionale per l’Assicurazione contro gli Infortuni sul Lavoro, Öffentlicher Träger der Pflichtversicherung) ist auf sein geschäftlich bedingtes stundenlanges Telefonieren mit Handy und Schnurlostelefon zurückzuführen. Das Urteil ist auch deshalb bahnbrechend, weil die Richter industriefinanzierte Gutachten als nicht glaubwürdig ausschlossen und sich nur auf industrieunabhängige Studien stützten.
Heidi Streminger, Präsidentin der MCS (Multiple Chemikaliensensibilität)-Selbsthilfeorganisation Schweiz (www.mcs-sos.ch ) bittet um Unterstützung für Prof. Olle Johansson, denn er hat ihr in einer Mail geschrieben, dass man ihn gebeten hat, sein Büro am Karolinska Institut zu räumen, da man dieses anderweitig benutzen möchte. Dass man ihm nun seinen langjährigen Arbeitsplatz wegnehmen will, ist für den Forscher unverständlich, da es, wie er ihr schreibt, genügend freie Räumlichkeiten am Institut gibt, siehe Anhang.

Prof. Olle Johansson hielt beim International Workshop on EMF Hypersensitivity in Prag im Oktober 2004 den Vortrag:
Electrohypersensitivity: Observations in the Human Skin of a Physical Impairment, siehe:
http://www.who.int/p … eedings_June2006.pdf ab S. 93.

Urteil in Deutsch

Unsichtbar, aber gefährlich? Die Sendung vom Deutschlandfunk 15.4.2010

Die gerade zu Ende gehende Radiosendung zeigte es mal wieder sehr deutlich, wie toll unsere “Experten” die wir Bürger für viel Geld uns leisten sind. Frau Dr. Anne Dehost vom Bundesamt für Strahlenschutz glänze nicht nur mit schlechten Redebeiträgen, sondern auch durch die Verharmlosung und der erkennbaren schwachen Kompetenz.
Ich hoffe, dass auch diese Sendung zum Nachhören online geht und freue mich, dass zumindest der anwesende Baubiologe und auch Hörerbeiträge die Problematik wesentlich sachlicher darlegen konnte.

Erst wird alles in einen Topf geschmissen, so getan als wäre normale Wärmestrahlung, natürliches Licht und die gesamte Emission der elektronischen Umwelt ähnlich und harmlos, wird im Detail später dann wenn es gerade passt, darauf hingewiesen, dass das eine nicht das andere ist, und Stromleitungen bei denen zB erhöhtes Leukämierisiko bekannt ist nichts mit den anderen Dingen zu tun hat.

Resümee der staatlichen Expertin ist kurz und prägnant zusammengefasst, wir wissen nichts von Schäden, wir haben keine Untersuchungen und alles was wir tuen ist ergebnisbefreit.

Dabei wäre es so einfach, denn seit vielen Jahren sind die in den verschiedenen Bereichen bekannt. Es gibt EU Warnungen, Nachweise und Hinweise. Was ist nicht gibt, ist der wissenschaftliche Beweis.

Würden die Experten dies ordentlich sortiert darlegen und nicht auf die Schiene der Verharmlosung setzen, würden sie klar differenzieren und auch einmal klar machen, dass es problematische Punkte gibt und ebenso unklare würde man die Hörer für sich gewinnen und insbesondere der Sache dienen, für die sie eigentlich beschäftigt werden.

Ja, vieles an dem Thema Esmog ist inzwischen in Bereichen die kurz als esoterisch bezeichnet werden können, doch wer kennt heute niemanden, der sich mit dem Thema beschäftigt, der nen Gehirntumor hat(te), wer kennt keine Anwohner, die von Problemen berichten oder von auffälligen Krebsfällen berichten?

Link zur Sendung

Die EMF-Datenbank

Die Bundesnetzargentur bietet einen Dienst wo man kartenbasiert die Sendestandorte und die Ergebnisse von EMF- Messungen einsehen kann. Die Genauigkeit ist dabei nicht wirklich gut.

 

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